Wer Software für Immobilienmakler vergleicht, stößt schnell auf ein Problem: Die Preise sind kaum gegenüberzustellen. Ein Anbieter nennt 79 Euro pro Nutzer, der nächste veröffentlicht gar keinen Preis, der dritte wirkt günstig, berechnet die Einrichtung aber separat und mehrere Kernfunktionen als Zusatzmodul. Am Ende steht eine Zahl im Angebot, die mit der Zahl auf der Website wenig zu tun hat. Dieser Artikel ordnet das Preisgefüge ein, zeigt die Positionen, die Angebote unvergleichbar machen, und rechnet die Gesamtkosten über 12 und 36 Monate durch. Damit können Sie Angebote selbst auf eine gemeinsame Grundlage bringen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Preisniveau am Markt: Vergleichsportale nennen für Software für Immobilienmakler zum Recherchezeitpunkt im Oktober 2026 eine Spanne von etwa 30 bis 500 Euro pro Monat, je nach Funktionsumfang und Unternehmensgröße. Für Einzelmakler werden rund 30 bis 80 Euro genannt, für Teams mit drei bis fünf Nutzern etwa 100 bis 300 Euro.
  • Viele Anbieter veröffentlichen keinen vergleichbaren Standardpreis. Angebote entstehen erst nach einem Gespräch, was einen direkten Vergleich erschwert.
  • Der Monatspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Einrichtungsgebühr, Datenmigration, Schulung, Schnittstellen und Zusatzmodule entscheiden häufig über die Gesamtkosten.
  • estate45 liegt mit derzeit 39 Euro pro Benutzer und Monat am unteren Ende dieses Spektrums, ohne Einrichtungsgebühr und mit drei kostenfreien Monaten für reguläre Neukunden. Über 36 Monate ergibt das für einen Einzelmakler einen effektiven Monatsdurchschnitt von rund 36 Euro.
  • Rechnen Sie immer über 36 Monate. Erst dann zeigt sich, wie stark Einmalkosten und Modulpreise ein scheinbar günstiges Angebot verschieben.

Welche Art von Software brauchen Immobilienmakler?

Software für Immobilienmakler lässt sich in drei Gruppen einteilen, die sich im Preis deutlich unterscheiden und unterschiedliche Folgekosten verursachen.

Allgemeine CRM-Systeme

verwalten Kontakte, Aufgaben und Kommunikation. Sie sind teilweise kostenfrei nutzbar, kennen aber keine Objektverwaltung, keine Suchprofile und keinen Portalexport über OpenImmo. Der niedrige Preis verlagert den Aufwand in Anpassung und Zusatzwerkzeuge.

Branchensoftware mit Modulstruktur

ist auf Immobilienvermittlung ausgelegt und über Module erweiterbar. Hier liegt der Grundpreis oft moderat, die tatsächlichen Kosten hängen aber davon ab, welche Module Sie brauchen. Diese Gruppe stellt den größten Teil des Marktes und erklärt die breite Preisspanne.

Komplettlösungen mit festem Preis pro Benutzer

enthalten die Kernbereiche eines Maklerbüros bereits im Grundpreis: Objektverwaltung, Immobilien-CRM, Suchprofile mit Matching, Portalexport, Exposé-Erstellung, Terminplanung und Anfrageverarbeitung. estate45 gehört in diese Gruppe.

Für die Kostenfrage ist diese Einteilung entscheidend. Zwei Angebote mit identischem Monatspreis können zu völlig unterschiedlichen Jahreskosten führen, je nachdem, wie viel bereits enthalten ist.

Was kostet Software für Immobilienmakler? Das aktuelle Preisniveau

Software für Immobilienmakler kostet in Deutschland je nach Funktionsumfang und Unternehmensgröße zwischen etwa 30 und 500 Euro pro Monat. Für Einzelmakler werden Einstiegspreise von rund 30 bis 80 Euro pro Monat genannt, für kleine Teams mit drei bis fünf Nutzern etwa 100 bis 300 Euro monatlich. Diese Werte stammen aus öffentlich zugänglichen Vergleichsübersichten zum Recherchezeitpunkt im Oktober 2026 und sind als Orientierung zu verstehen, nicht als geprüfte Anbieterpreise.

Wichtig ist der methodische Hinweis dazu: Mehrere der bekannten Anbieter im deutschen Markt weisen auf ihren offiziellen Websites keinen direkt vergleichbaren Standardpreis aus. Angebote werden individuell erstellt, teilweise abhängig von Nutzerzahl, Modulauswahl und Vertragslaufzeit. Bei der Überprüfung für diesen Artikel waren die offiziellen Preisseiten einzelner Anbieter nicht abrufbar, weshalb hier bewusst keine anbieterspezifischen Preise genannt werden. Angaben aus Vergleichsportalen können veraltet sein oder sich auf ein anderes Paket beziehen als das, das Sie benötigen.

Für Ihren eigenen Vergleich heißt das: Fordern Sie bei jedem Anbieter in der engeren Auswahl ein schriftliches Angebot für Ihr konkretes Szenario an, also für Ihre Nutzerzahl, Ihre Portale und Ihre benötigten Schnittstellen. Nur diese Angebote sind vergleichbar, nicht die Zahlen auf Übersichtsseiten.

Fünf Gründe, warum sich Softwarepreise kaum vergleichen lassen

1. Kein öffentlicher Preis

Wenn ein Anbieter nur auf Anfrage kalkuliert, fehlt die Vergleichsbasis. Das ist nicht unseriös, erschwert aber die Vorauswahl und kostet Zeit.

2. Unterschiedliche Abrechnungseinheiten

Manche Anbieter rechnen pro Nutzer ab, andere nach Paketen mit einer festen Nutzerzahl, einige nach Objektbestand. Bei Paketmodellen kann ein zusätzlicher Mitarbeiter einen Stufensprung auslösen.

3. Staffelpreise beim ersten und zweiten Nutzer

Es ist verbreitet, dass der erste Zugang mehr kostet als jeder weitere. Für Einzelmakler ist das der ungünstigste Fall, für größere Teams der günstigste. Ein Vergleich nur anhand des Einstiegspreises führt deshalb in beide Richtungen in die Irre.

4. Einmalkosten außerhalb des Monatspreises

Einrichtungsgebühr, Datenmigration und Schulung erscheinen in keinem Preisvergleich, können aber im ersten Jahr die größte Einzelposition sein. Eine vierstellige Einrichtungsgebühr entspricht bei einem Einzelmakler mehr als zwei Jahren Monatsgebühr auf dem Niveau von 39 Euro.

5. Kernfunktionen als Zusatzmodul

Das ist der Punkt, der am häufigsten übersehen wird. Wenn Portalexport, Exposé-Erstellung, Anfrageverarbeitung oder die Website-Anbindung separat berechnet werden, ist der ausgewiesene Grundpreis nur ein Startwert. Fragen Sie bei jedem Anbieter zu jeder Kernfunktion ab, ob sie enthalten, kostenpflichtig oder nicht verfügbar ist.

Die Rechnung, die Sie selbst aufstellen müssen: Gesamtkosten über 36 Monate

Ein belastbarer Vergleich entsteht erst, wenn Sie alle Positionen auf einen Zeitraum umlegen. 36 Monate sind sinnvoll, weil sich Einmalkosten über drei Jahre realistisch verteilen und Software selten nach einem Jahr wieder gewechselt wird. Die Formel:

Gesamtkosten = (Monatspreis pro Nutzer × Nutzerzahl × 36) minus kostenfreie Monate plus Einrichtungsgebühr plus Datenmigration plus Schulung plus (Zusatzmodule und Schnittstellen × 36)

Für estate45 lässt sich diese Rechnung mit den aktuell ausgewiesenen Konditionen vollständig durchführen, weil alle Positionen öffentlich bekannt sind. Alle Beträge netto:

Szenario Monatlich Erstes Jahr (3 Monate frei) 36 Monate gesamt Effektiv pro Monat
Einzelmakler, 1 Nutzer 39 Euro 351 Euro 1.287 Euro rund 36 Euro
Kleines Büro, 3 Nutzer 117 Euro 1.053 Euro 3.861 Euro rund 107 Euro
Team, 5 Nutzer 195 Euro 1.755 Euro 6.435 Euro rund 179 Euro

Die Werte für drei und fünf Nutzer sind als Obergrenze zu lesen, da ab drei Accounts pro Firma eine Preissenkung möglich sein kann. Eine Einrichtungsgebühr fällt nach aktueller Preisangabe nicht an, Updates sind enthalten. Hinzu kommen nur die Zusatzleistungen, die Sie tatsächlich buchen.

Stellen Sie dieser Rechnung jedes Konkurrenzangebot in derselben Struktur gegenüber. Erfahrungsgemäß verschieben sich die Verhältnisse dabei deutlich, weil Einmalkosten und Modulpreise im Monatsvergleich unsichtbar bleiben, in der Dreijahressumme aber durchschlagen.

Praxistipp: Lassen Sie sich jedes Angebot als Dreijahressumme bestätigen, nicht als Monatspreis. Ein Anbieter, der das nicht liefern will oder kann, liefert Ihnen auch keine Planungssicherheit.

estate45 im Preisgefüge: Wo die Software einzuordnen ist

estate45 kostet derzeit 39 Euro pro Benutzer und Monat zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Damit liegt die Software am unteren Ende der Spanne, die für Software für Immobilienmakler am Markt genannt wird, und zwar nicht, weil Kernfunktionen fehlen, sondern aus drei nachvollziehbaren Gründen.

Klare Zielgruppe statt Individualanpassung

estate45 richtet sich an Einzelmakler, kleine und mittelständische Maklerbüros sowie Immobilienunternehmen. Für diese Gruppe sind keine aufwendigen Individualentwicklungen und keine komplexen Rollenkonzepte für hunderte Nutzer erforderlich. Diese Kostenersparnis fließt in den Preis ein.

Ein Preis statt Modulbaukasten

Die Kernbereiche sind im Grundpreis enthalten. Das macht den Preis planbar und erspart die Modulverhandlung, in der sich scheinbar günstige Angebote häufig verteuern.

Keine Einmalkosten beim Start

Nach aktueller Preisangabe fällt keine Einrichtungsgebühr an, und reguläre Neukunden erhalten die ersten drei Monate kostenfrei. Dadurch ist die Einstiegshürde deutlich niedriger als bei Lösungen, die eine Einrichtungspauschale berechnen. Gerade im ersten Jahr, in dem ohnehin Umstellungsaufwand entsteht, ist das ein spürbarer Unterschied.

Dazu kommt die Markterfahrung: estate45 wird seit 2007 entwickelt und ist damit seit vielen Jahren am deutschen Markt. Ein niedriger Preis von einem Anbieter, der sich über fast zwei Jahrzehnte gehalten hat, ist anders einzuordnen als ein Einstiegsangebot eines neuen Anbieters.

Ob estate45 in Ihrem konkreten Fall günstiger ist als eine andere Lösung, hängt vom benötigten Funktionsumfang, der Nutzerzahl und den gebuchten Zusatzleistungen ab. Die Dreijahresrechnung oben gibt Ihnen die Zahlen, mit denen Sie das selbst prüfen können.

Was im Preis von 39 Euro enthalten ist

Bereich Enthaltene Funktionen
Objektverwaltung Zentrale Immobilienverwaltung, Listen-, Galerie- und Kartenansicht, Filter, Dokumente am Objekt
Adressverwaltung und CRM Interessenten, Eigentümer und Kontakte, Suchprofile, automatisches Matching
Terminplaner Integrierter Kalender, Synchronisierung mit Gmail und Office 365, automatische Erinnerungen je nach Funktionsumfang
Portalexport OpenImmo-Export, Anbindungen an ImmobilienScout24 und Immowelt, weitere unterstützte Portale, Facebook und Instagram nach aktueller Produktangabe
Exposé Designer PDF-Exposés im eigenen Design, Kurz- und Langversion, automatisch aus Objektdaten
Anfrageverarbeitung Automatische Verarbeitung eingehender Portalanfragen
Digitale Prozesse Datenschutzzustimmung, Widerrufsbelehrung, Provisionsvereinbarung, Eigentümernachweis, Selbstauskunft
KI-Funktionen Objektbeschreibungen, Lead Generator für die Akquise, TrustCheck zur Anfragebewertung
Abrechnung Provisionsabrechnung
Rahmenbedingungen Hosting in Deutschland, DSGVO-konforme Ausrichtung, kostenlose Updates, persönliche Unterstützung, unbegrenzte Datenmenge bei Adressen, Immobilien und Dokumenten nach derzeitiger Produktangabe

Die KI-Funktionen sind dabei als Unterstützung zu verstehen, nicht als Ersatz für die eigene Prüfung. Ein automatisch erstellter Exposé-Text liefert eine Grundlage, Angaben zu Wohnfläche, Ausstattung, Lage und rechtlichen Besonderheiten sollten vor der Veröffentlichung kontrolliert werden. Eine KI-gestützte Anfragebewertung wie TrustCheck kann auffällige oder unvollständige Anfragen markieren und bei der Priorisierung helfen. Ob ein Kontakt tatsächlich ungeeignet ist, sollte nicht allein anhand eines automatischen Punktwerts entschieden werden.

Was zusätzlich berechnet wird

Zur Vergleichbarkeit gehört auch die Gegenseite. Bestimmte Zusatzleistungen verursachen bei estate45 zusätzliche monatliche Kosten. Dazu können die Website, eine iFrame-Einbindung, eine API oder eine XML-Schnittstelle gehören. Diese Kosten können auch während der drei kostenfreien Anfangsmonate entstehen.

Klären Sie deshalb vor Vertragsschluss, welche dieser Leistungen Sie brauchen. Eine eigene Maklerhomepage mit angebundenem Objektbestand ist für viele Büros sinnvoll, gehört aber nicht zum Grundpreis und muss in die Dreijahresrechnung aufgenommen werden.

Zu den Vertragsbedingungen: Die Laufzeit beträgt zwölf Monate. Die Kündigung muss spätestens einen Monat vor Vertragsende in Text- oder Schriftform erfolgen, entsprechend den aktuellen Vertragsunterlagen. Bleibt sie aus, verlängert sich der Vertrag um weitere zwölf Monate. Preise, Konditionen und Aktionszeiträume sollten Sie vor einer Entscheidung anhand der aktuellen Angaben prüfen, da sie sich ändern können.

Software für Einzelmakler, kleine Teams und wachsende Unternehmen

Einzelmakler

sind von Staffelpreisen am stärksten betroffen. Wo der erste Zugang teurer ist als jeder weitere, zahlt ein Einzelmakler den höchsten Preis pro Nutzer im gesamten Modell. Ein einheitlicher Preis pro Benutzer wirkt sich hier direkt aus. Mit 39 Euro monatlich und drei kostenfreien Startmonaten liegen die Kosten im ersten Jahr bei 351 Euro netto. Zusätzlich entscheidend: eine Lösung, die ohne IT-Aufwand startet, weil keine Assistenz die Einrichtung übernimmt.

Kleine Teams mit zwei bis fünf Mitarbeitern

sollten vor allem auf die Skalierung achten. Was kostet der nächste Mitarbeiter, und löst er einen Paketwechsel aus? Bei nutzerbasierter Abrechnung ist die Antwort schlicht der Nutzerpreis, bei Paketmodellen kann sie deutlich höher ausfallen. Bei estate45 kann ab drei Accounts pro Firma eine Preissenkung möglich sein, was im Angebot angesprochen werden sollte.

Wachsende Unternehmen

sollten zwei Punkte prüfen: ob sich neue Accounts unkompliziert ergänzen lassen und ob die Software bei steigendem Datenbestand übersichtlich bleibt. estate45 setzt nach derzeitiger Produktangabe keine Grenzen bei der Datenmenge für Adressen, Immobilien und Dokumente, sodass Mengenbegrenzungen keine Nachbuchung erzwingen.

Für Franchisestrukturen und Unternehmen mit vielen Standorten

gilt eine andere Reihenfolge: Hier sollten standortübergreifende Auswertungen und Berechtigungskonzepte vor der Preisfrage geklärt werden, weil diese Anforderungen den Kreis der geeigneten Anbieter stärker einschränken als das Budget.

Hosting und Datenschutz als Auswahlkriterium

Software für Immobilienmakler verarbeitet sensible personenbezogene Daten: Selbstauskünfte, Einkommensangaben, Kontaktdaten von Eigentümern und Interessenten. Vor der Entscheidung sollten Sie deshalb klären, wo die Daten gehostet werden, ob ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten wird und wie Einwilligungen und Löschprozesse in der Software abgebildet sind.

estate45 wird in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform ausgerichtet. Digitale Zustimmungen zum Datenschutz sind Teil der Prozesse. Softwarefunktionen können bei der Dokumentation und Umsetzung betrieblicher Abläufe unterstützen, die konkrete rechtliche Ausgestaltung bleibt jedoch vom Einzelfall abhängig. Die Hinweise in diesem Abschnitt dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle rechtliche oder datenschutzrechtliche Beratung. Welche Anforderungen in Ihrem Maklerbüro gelten, sollte bei Bedarf mit einer fachkundigen Datenschutz- oder Rechtsberatung geprüft werden.

Checkliste: So bringen Sie Angebote auf eine gemeinsame Grundlage

Fragen Sie bei jedem Anbieter dieselben Punkte schriftlich ab:

  • Preis pro Benutzer und Monat, netto, und ob der erste Zugang abweichend berechnet wird
  • Fällt eine Einrichtungsgebühr an, und in welcher Höhe?
  • Was kostet die Übernahme bestehender Kontakte und Objekte aus Excel oder dem Altsystem?
  • Ist Schulung enthalten oder wird sie pro Termin berechnet?
  • Sind Objektverwaltung, CRM, Suchprofile, Matching, OpenImmo-Export, Exposé-Erstellung, Terminplanung und Anfrageverarbeitung im Grundpreis enthalten?
  • Welche Portale sind angebunden, und entstehen dafür Zusatzkosten?
  • Was kostet die Website- beziehungsweise iFrame-Anbindung monatlich?
  • Was kosten API oder XML-Schnittstelle monatlich?
  • Sind Updates enthalten?
  • Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und Verlängerungsregel
  • Gibt es einen Mengenrabatt, und ab welcher Nutzerzahl?
  • Wie hoch ist die Gesamtsumme über 36 Monate für mein Szenario?
  • Wo werden die Daten gehostet, und wird ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung angeboten?
  • Wie ist der Support erreichbar, und ist er im Preis enthalten?

Der vorletzte und der letzte Punkt werden am häufigsten ausgelassen und sind im laufenden Betrieb die wichtigsten.

So prüfen Sie, welche Software für Ihr Maklerbüro passt

Die Preisfrage lässt sich am Schreibtisch klären, die Eignungsfrage nicht. Bringen Sie deshalb beides zusammen: Stellen Sie zwei bis drei Angebote als Dreijahressumme gegenüber und testen Sie parallel die zwei Lösungen, die danach übrig bleiben, mit echten Abläufen aus Ihrem Büro.

Legen Sie dafür ein Beispielobjekt mit Fotos und Dokumenten an, importieren Sie einige Kontakte, erstellen Sie ein Suchprofil und prüfen Sie, ob das Matching den passenden Interessenten vorschlägt. Erzeugen Sie ein Kurz- und ein Langexposé, prüfen Sie den Portalexport für die Portale, die Sie tatsächlich belegen, verarbeiten Sie eine Anfrage und schauen Sie, ob Kontakt und Objektzuordnung automatisch entstehen. Öffnen Sie die Software zum Schluss auf dem Smartphone, so wie Sie es bei einer Besichtigung tun würden. Stellen Sie dem Support eine konkrete Frage und bewerten Sie Antwortzeit und Qualität.

estate45 können Sie auf diesem Weg unverbindlich kennenlernen und die Preis- sowie Testkonditionen direkt beim Anbieter einsehen. Wenn eine Lösung für derzeit 39 Euro pro Benutzer und Monat Ihre täglichen Abläufe trägt und mehrere bisherige Einzelwerkzeuge ersetzt, haben Sie sowohl die Eignungs- als auch die Kostenfrage beantwortet. Falls nicht, haben Sie zumindest eine belastbare Vergleichsgrundlage für die Entscheidung, und das ist mehr, als die meisten Softwareauswahlen vorweisen können.

FAQ: Häufige Fragen zu Software für Immobilienmakler

Was kostet Software für Immobilienmakler?

Die Preise liegen je nach Funktionsumfang und Unternehmensgröße zwischen etwa 30 und 500 Euro pro Monat, wobei für Einzelmakler meist 30 bis 80 Euro und für kleine Teams 100 bis 300 Euro monatlich genannt werden. Diese Werte stammen aus öffentlichen Vergleichsübersichten vom Oktober 2026. Entscheidend sind jedoch die Gesamtkosten inklusive Einrichtungsgebühr, Datenmigration, Schnittstellen und Zusatzmodulen, nicht der ausgewiesene Monatspreis.

Welche Software für Immobilienmakler ist die richtige für mein Büro?

Das hängt von Teamgröße, Funktionsbedarf, Budget, benötigten Schnittstellen, mobiler Nutzung, Supportbedarf und Vertragslaufzeit ab. Für Einzelmakler und kleine Teams sind cloudbasierte Komplettlösungen mit festem Preis pro Benutzer meist die wirtschaftlichste Wahl, weil keine Einmalkosten und keine Modulverhandlungen anfallen. Für Franchisestrukturen mit vielen Standorten gehören Berechtigungskonzepte und standortübergreifende Auswertungen vor die Preisfrage.

Warum nennen viele Anbieter keine Preise?

Weil die Kalkulation von Nutzerzahl, Modulauswahl und Vertragslaufzeit abhängt und individuell erstellt wird. Das ist nicht ungewöhnlich, erschwert aber die Vorauswahl. Fordern Sie deshalb bei jedem Anbieter ein schriftliches Angebot für Ihr konkretes Szenario an und lassen Sie sich die Gesamtsumme über 36 Monate bestätigen.

Ist eine günstige Software für Immobilienmakler professionell nutzbar?

Ja, sofern der niedrigere Preis nicht durch fehlende Kernfunktionen entsteht. Prüfen Sie, ob Objektverwaltung, CRM, Suchprofile mit Matching, OpenImmo-Export, Exposé-Erstellung und Anfrageverarbeitung im Grundpreis enthalten sind. Ein Anbieter, der sich gezielt an Einzelmakler und kleinere Maklerbüros richtet, kann einen professionellen Funktionsumfang zu einem niedrigeren Preis anbieten, weil Individualentwicklung und komplexe Rollenkonzepte entfallen.

Was kostet estate45 und fällt eine Einrichtungsgebühr an?

estate45 kostet derzeit 39 Euro pro Benutzer und Monat zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Eine Einrichtungsgebühr fällt nach aktueller Preisangabe nicht an, und reguläre Neukunden erhalten die ersten drei Monate kostenfrei. Über 36 Monate ergibt das für einen Einzelmakler 1.287 Euro netto, also einen effektiven Monatsdurchschnitt von rund 36 Euro. Zusatzleistungen wie Website, iFrame, API oder XML-Schnittstelle können zusätzliche monatliche Kosten verursachen, auch während der kostenfreien Monate.

Wie rechne ich Angebote für Software für Immobilienmakler richtig vergleichbar?

Legen Sie alle Kosten auf 36 Monate um: Monatspreis mal Nutzerzahl mal 36, minus kostenfreie Monate, plus Einrichtungsgebühr, Datenmigration und Schulung, plus die monatlichen Kosten für Zusatzmodule und Schnittstellen über denselben Zeitraum. Erst diese Summe ist vergleichbar. Einmalkosten verschwinden im Monatsvergleich und schlagen in der Dreijahressumme deutlich durch.

Kann ich meine Daten aus dem bisherigen System übernehmen?

In der Regel ja, über Importfunktionen für Kontakte und Objekte. Klären Sie vor dem Wechsel, welche Formate unterstützt werden und ob die Datenübernahme berechnet wird, da sie bei manchen Anbietern nach Aufwand abgerechnet wird. Planen Sie zusätzlich Zeit ein, um Suchprofile nachzupflegen, denn erst damit wird das automatische Matching nutzbar.

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